Expertise für Haus- und Fachärzte

Adipositas (starkes Übergewicht) ist eine chronische, progrediente und rezidivierende Erkrankung, nicht nur mit medizinischen, psychologischen oder sozialen, sondern auch mit weit reichenden wirtschaftlichen Folgen. Studien verweisen eindrücklich auf den kausalen Zusammenhang zwischen Adipositas als Auslöser und Pacemaker für eine Vielzahl von Folgeerkrankungen (Diabetes mellitus, Bluthochdruck, Krebserkrankungen u.v.m.). Die Erkrankung korreliert zudem mit einer erhöhten Mortalität und einer geringeren Lebenserwartung.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zählt Adipositas zu den schwerwiegendsten und folgenreichsten Gesundheitsproblemen. Die Kosten für die Sozialsysteme werden mit deutlich zunehmender Morbidität weiter steigen.

Adipositaschirurgie Berlin stellt Haus- und Fachärzten umfangreiche und neutrale Informationen zur Verfügung, denn sie sind erste Ansprechpartner in der Versorgung von Adipositaspatienten. Unser Anliegen ist es, bestehenden Vorurteilen gegenüber einer als ‚quick fix‘ wahrgenommenen operativen Therapie der Adipositas entgegen zu treten. Patienten mit leitliniengerechter Indikation sollte es ermöglicht werden, den Zugang zu einer wirkungsvollen Therapieoption zu finden.

Neutralitätsgebot

Die beruflichen Tätigkeiten der Editoren stehen in keinem ethisch bedenklichen Konflikt zu der Aufbereitung und Bereitstellung neutraler Informationen auf dieser Internetpräsenz. Wir versichern, dass kein Interessenkonflikt zu unseren beruflichen Tätigkeiten besteht.

Adipositas

Diese Informationen sind für Sie zusammengestellt worden:

  • Epidemiologie der Adipositas
  • Welche Kosten entstehen dem Gesundheitssystem durch Adipositas?
  • Welche Komorbiditäten können auftreten?
  • Darstellung der heterogenen Ursachen von Adipositas

Konservative Adipositastherapie

Sie erhalten Informationen zu folgenden Punkten:

  • Woraus besteht eine moderne, leitliniengerechte Adipositastherapie?
  • Welche konservativen Gewichtsreduktions-Programme sind evident?
  • Kostenübernahmepraxis der Krankenkassen

Operative Adipositastherapie

Sie erhalten umfangreiche Informationen zu folgenden Fragen:

  • Welche Indikationen bzw. Kontraindikationen bestehen?
  • Welche Unterstützung benötigen Patienten von Haus- bzw. Fachärzten?
  • Welche Unterschiede bestehen zwischen den unterschiedlichen Operationsverfahren?
  • Kostenübernahmepraxis der Krankenkassen
  • Vorteile spezialisierter Adipositaszentren

Postoperative Nachsorge

Folgende Informationen sind für Sie zusammengestellt worden:

  • Welche Nährstoffmängel können auftreten?
  • Auf welche Supplementierung muss der Patient achten?
  • Welche Handlungsempfehlungen gibt es bei Dumpings?
  • Welche postoperativen Symptome können auftreten?
  • Auf welche Medikation sollte bei unterschiedlichen Operationsverfahren besonders geachtet werden?
  • Welche Laborwerte sollten in welchen Abständen kontrolliert werden?

Expertise

Informieren Sie sich über:

  • das Expertise-Netzwerk von adipositaschirurgie.berlin
  • Haben Sie Interesse an einem Vortrag?

Downloads

Behandler und Patienten finden einen umfangreichen Download-Bereich vor mit:

  • den aktuellen S-3-Leitlinien
  • MDS-Begutachtungsleitfaden
  • Checklisten, Formularvorlagen, Übersichten
  • interessanten Links
  • u.v.m.

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News

Bariatrische Operation: Effizienteste, aber nicht am häufigsten genutzte Adipositas-Therapieform

Leider bestehen seitens der Gesellschaft und sogar seitens vieler Ärzte noch etliche Vorbehalte gegenüber bariatrischer Operationen als geeignete Adipositas-Therapieform. Oftmals werden diese noch immer als unnötige, das Sozialsystem finanziell belastende Lifestyle-Operationen angesehen.[...]

Das Märchen von der 20-Minuten-Regel

Oft hört man davon, dass man nach bariatrischen Operationen testen könne, ob der operierte Magen Wirkstoffe aus Tabletten oder Kapseln aufnehmen könne, indem man eine entsprechende Tablette oder Kapsel in ein Glas Wasser gibt und wenn sich die Substanz nach 20 Minuten nicht aufgelöst hat, könne der operierte Magen den Wirkstoff nicht aufnehmen. Was ist[...]

Studie: Stigmatisierung operativer Verfahren zur Gewichtsreduktion

Adipositaschirurgie ist bei vielen Patienten nach langjährigen erfolglosen Versuchen der Gewichtsreduktion oder -stabilisierung eine sinnvolle Therapieoption. Patienten, die aufgrund des Schweregrades der Adipositas und aufgrund von Begleiterkrankungen wie Diabetes für die operative Therapie infrage kommen und die Anzahl der tatsächlich durchgeführten Operationen liegen weit auseinander. Von 100.000 adipösen Erwachsenen mit OP-Indikation werden lediglich 10,5 Patienten[...]

Weitere News...

Stigmatisierungsfreier Umgang mit adipösen Patienten

Zum stigmatisierungsfreien Umgang mit adipösen Patienten bietet die Publikation Best Weight – Ein Leitfaden für das Adipositas-Management in der Praxis einen sehr guten Überblick für Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten.

Auch das Yale Rudd Center for Food Policy and Obesity bietet online ausführliche Informationen zum Umgang mit adipösen Patienten. Das Rudd Center stellt eine interessante Präsentation zur Verfügung, in der die schwerwiegenden gesundheitlichen Konsequenzen aufgezeigt werden, die durch Stigmatisierungen hervorgerufen werden. Die Präsentation sensibilisiert zudem für eigene Vorurteile gegenüber adipöser Patienten.

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Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf dieser Internetpräsenz die männliche Sprachform verwendet. Entsprechende Begrifflichkeiten gelten im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzlich für alle Geschlechter. Die verkürzte Sprachform hat ausschließlich redaktionelle Gründe und beinhaltet keinerlei Wertung.