Perioperative Komplikationen bei BMI > 50 kg/m2

Analysiert wurden die perioperativen Risiken und die Mortalität bei Sleeve-Gastrektomie und Roux-en-Y-Magenbypass-Operationen bei Patienten mit einem BMI von > 50 kg/m2. Von 356.621 (BMI > 50 kg/m2: 272.195 Patienten, BMI > 60 kg/m2: 65.565 Patienten) in die Analyse einbezogene Patienten erhielten ca. 72 Prozent einen Schlauchmagen und ca. 28 Prozent einen Magenbypass. Bei Patienten mit[...]

Langzeitergebnisse Magenband

Zwischen 1995 und 2009 wurden die Daten von 200 Patienten ausgewertet. Bei 5 Patienten wurde eine Slippage festgestellt (2,5 Prozent). Bei 19 Patienten wurde eine Pouchdilatation festgestellt (9,5 Prozent). Bei 11 Patienten wurde eine Bandmigration festgestellt (5,5 Prozent). Bei 9 Patienten wurde eine Diskonnektion festgestellt (4,5 Prozent). Bei 24 Patienten wurde das Magenband entfernt (12[...]

Komplikationen bei Magenband

Bandmigration Eine Migration des Magenbandes in den Magen ist eine Spätkomplikation. Von 161 Probanden wurde bei 8 Probanden (4,9 Prozent) eine Migration festgestellt, davon erfolgte die Migration in 7 Fällen zwischen 30 und 86 Monate postoperativ. In einem Fall kam es nach 69 Monaten zu einer Migration.[1] Andere Studien sehen eine Häufigkeit für eine Bandmigration[...]

Peri- und postoperative Komplikationen bei laparoskopischem Roux-Y-Magenbypass

Studien geben die perioperative Morbiditätsrate mit 6,1 bis 30,3 Prozent an.[1] Minor-Komplikationen werden dabei mit 5 bis 27 Prozent der Fälle und Major-Komplikationen mit 3,3 bis 7 Prozent der Fälle angegeben. [2] Frühkomplikationen treten in 4,2 bis 20,4 Prozent der Fälle und Spätkomplikationen in 8,1 bis 13,5 Prozent der Fälle auf.[3] Bei Patienten mit Diabetes,[...]

Spätkomplikationen nach bariatrischer Operation

Mikro- und Makronährstoffmangel Je nach Operationsverfahren (restriktiv oder restriktiv-malabsorptiv) können nach bariatrischen Operationen Makro- und Mikronährstoffmängel eintreten. Patienten wird daher zu einer lebenslangen Supplementierung sowie regelmäßigen Laborkontrollen geraten. Vitaminmangelzustände sind bei restriktiv-malabsorptiven Operationsverfahren häufiger. Defäkation Durch die reduzierten Trinkmengen kommt es häufig zu Obstipationen, die jedoch durch stuhlregulierende Mittel oder durch die Erhöhung der Trinkmenge[...]

Frühkomplikationen nach bariatrischer Operation

Thromboembolische Komplikationen treten meist innerhalb der ersten zwei postoperativen Wochen auf, das Risiko liegt bei 0,1 bis 1,3 Prozent. Aufgrund des Einsatzes laparoskopischer Operationstechniken, früherer Mobilisation des Patienten und immer kürzerer Operationszeiten treten thromboembolische Komplikationen immer weniger auf. Frühkomplikationen beim Magenbypass Insuffizienzen Bei bis zu 4,4 Prozent der laparoskopisch angelegten Roux-Y-Magenbypässe treten Anastomoseninsuffizienzen auf, die[...]

Postoperative Komplikationen

Beteiligt waren 304 Probanden (56 Prozent Schlauchmagen, 44 Prozent Magenbypass). 18 Probanden erlitten eine postoperative Komplikation wie Anastomoseinsuffizienz (6 Probanden), Nachblutungen (7 Probanden), Wundinfektionen (3 Probanden), Lungenembolie (1 Proband) und Abszesse im Oberbauch (1 Proband). Studienherkunft: Deutschland | unt. Universitätskliniken und Krankenhäuser in Deutschland untersuchtes Operationsverfahren: Schlauchmagen, Roux-en-Y Magenbypass[...]

Einklemmung des Darms

Durch den großen Gewichtsverlust und damit den Verlust an Fettgewebe können Dünndarmverschlingungen entstehen. Diese treten allerdings sehr selten auf. Das Risiko liegt bei einem Magenbypass höher. Bei ca. 10 Prozent der Operierten tritt eine Einklemmung des Darms auf, bei 1 bis 2 Prozent eine Einklemmung mit Darmverschluss. Quelle: Heidemanns, S. et al.: Petersen-Hernie – Eine[...]