Empfehlungen bei Schwangerschaft nach bariatrischen Operationen

Immer mehr Frauen im gebärfähigen Alter unterziehen sich einer bariatrischen Operation. Dadurch steigt auch das Interesse, Risiken bei Schwangerschaften nach bariatrischen Operationen zu ermitteln. Bedacht werden müssen hinlänglich bekannte Komplikationen nach bariatrischen Operationen wie bspw. Nährstoffmängel, neuroendokrine Störungen oder Hypoglykämien. Es sollte an dieser Stelle jedoch ausdrücklich darauf verwiesen werden, dass im Vergleich zu adipösen[...]

Depressionen als Faktor für einen Gewichtsanstieg nach bariatrischer Operation

Welche Faktoren zu einem erneuten Gewichtsanstieg nach einer suffizienten Gewichtsreduktion bei bariatrischer Chirurgie führen, ein sog. Rebound, wird kontrovers diskutiert. Der Rebound erfolgt häufig zwischen dem 18. und 24. postoperativen Monat.[1] Verschiedene Faktoren können zu einem Wiederanstieg des Gewichts führen: metabolische und endokrine Faktoren, Versagen des Operationsverfahrens, ungünstiges Ernährungsverhalten, psychische Probleme oder Erkrankungen oder ungünstiges[...]

Adipositas als Risikofaktor bei COVID-19

Adipositas wird häufig als Risikofaktor für Komplikationen bei einer COVID-19-Erkrankung genannt. Besonders jüngere Adipöse scheinen zu den Risikogruppen zu gehören. Forscher der Icahn School of Medicine at Mount Sinai New York haben dazu im März 2020 die Fälle von über 3.400 wegen COVID-19 hospitalisierten Patienten analysiert und kommen zu dem Ergebnis, dass bei unter 50jährigen[...]

Stress-Management für Bariatriepatienten während COVID-19

Für Bariatriepatienten sind die derzeitigen COVID-19-bedingten Einschränkungen und der damit verbundene psychische Stress eine besondere Herausforderung. Erhöhter Stress geht einher mit der Verschlechterung einer bestehenden Hyperglykämie, Hypertonie oder Dyslipidämie und kann damit zu Komplikationen führen. Chronischer Stress erhöht die Produktion von Cortisol, was zu einer Vermehrung des abdominellen Fettgewebes führt. Auch verschlechtert chronischer Stress das[...]

Alkoholkonsum nach bariatrischen Operationen

Die meisten Patienten bemerken alkoholbedingte Reaktionen bereits, nachdem sie nur wenige kleine Schlucke Alkohol zu sich genommen haben. In Studien geben ca. 90 Prozent der befragten bypass-operierten Patienten an, postoperativ viel schneller auf Alkohol zu reagieren. Ca. 25 Prozent der befragten Patienten beklagten nach ein oder zwei Gläsern eines alkoholischen Getränkes für bis zu zwei[...]

Forschungsprojekt zur Verbesserung der postbariatrischen Nachsorge

Seit vielen Jahren wird von Experten eine deutliche Unter- und Fehlversorgung bei der Therapie der Adipositas in Deutschland moniert. Damit könnten langfristige Erfolge und die Verbesserung der Lebensqualität bei bariatrisch operierten Patienten ausbleiben, so Andreas Storm, Vorstandsvorsitzender der DAK-Gesundheit. Das Gesundheitssystem müsse beim Thema Adipositas zukunftsfähig gemacht werden, so erhielten Patienten nach bariatrischen Operationen häufig[...]

Das Märchen von der 20-Minuten-Regel

Oft hört man davon, dass man nach bariatrischen Operationen testen könne, ob der operierte Magen Wirkstoffe aus Tabletten oder Kapseln aufnehmen könne, indem man eine entsprechende Tablette oder Kapsel in ein Glas Wasser gibt und wenn sich die Substanz nach 20 Minuten nicht aufgelöst hat, könne der operierte Magen den Wirkstoff nicht aufnehmen. Was ist[...]

Studie: Stigmatisierung operativer Verfahren zur Gewichtsreduktion

Adipositaschirurgie ist bei vielen Patienten nach langjährigen erfolglosen Versuchen der Gewichtsreduktion oder -stabilisierung eine sinnvolle Therapieoption. Patienten, die aufgrund des Schweregrades der Adipositas und aufgrund von Begleiterkrankungen wie Diabetes für die operative Therapie infrage kommen und die Anzahl der tatsächlich durchgeführten Operationen liegen weit auseinander. Von 100.000 adipösen Erwachsenen mit OP-Indikation werden lediglich 10,5 Patienten[...]

Traubenzucker bei Spätdumpings

Wie so oft ist die Meinung darüber, ob bei einem Dumping die Einnahme von Traubenzucker empfohlen wird, gespalten. Die schnelle Aufnahme ‚einfacher‘ Kohlenhydrate in das Blut kann ein Spätdumping-Syndrom auslösen.[...]